

Am Freitag, den 25. Mai 2007 ging um 19.31 Uhr bei der Zuger Polizei die Meldung ein, dass es bei der Firma Swisspor in Steinhausen brenne. Kurz danach standen verschiedene Gebäude des Fabrikareals in der Grösse eines Fussballfeldes bereits im Vollbrand. Einige Mitarbeitende, welche sich zum Zeitpunkt des Brandes noch in der Fabrik befanden, konnten sich selber aus dem Gebäude retten. Aus Sicherheitsgründen evakuierte die Feuerwehr Personen, die sich in benachbarten Gebäuden befanden.
Die Firma Swisspor stellt Werkstoffmaterialien aus Styropor her. Brennendes Styropor kann zu einer grossen Rauchentwicklung führen. Durch den Wind wurde der Rauch von Steinhausen bis nach Zürich getrieben. Die Bevölkerung im Einzugsgebiet der Rauchwolke wurde angewiesen, die Fenster zu schliessen, um eine Verschmutzung der Wohnräume zu vermeiden. Es bestand jedoch zu keinem Zeitpunkt eine unmittelbare Gefahr für die Bevölkerung.
Um das Feuer unter Kontrolle zu bringen standen über 400 Feuerwehrmänner aus dem Kanton Zug und benachbarten Kantonen im Einsatz. Auch die Feuerwehr des Zürcher Flughafens und ein Löschzug der SBB wurden aufgeboten. Wegen des Brandes musste der Zugverkehr auf der Linie S9 auf der Strecke Steinhausen - Uster eingestellt werden. Drei Angehörige der Feuerwehr mussten durch den Rettungsdienst Zug vorübergehend hospitalisiert werden. Bis zum jetzigen Zeitpunkt sind keine weiteren Verletzten zu beklagen.