

Schweine-Mastbetrieb in Vollbrand; mehrere Tiere verbrannt
In der Nacht von Montag auf Dienstag ging bei der Zugerpolizei um 22.49 Uhr der Alarm eines Nachbarn des Mastbetriebes im Boden an der Zugerbergstrasse in Unterägeri ein. Demnach war aus den Stallungen bereits Feuer zu sehen. Die kurz darauf anrückende Feuerwehr unter der Leitung von Kommandant Hans Merz und Vize Kommandant Koni Iten musste bereits einen massiven Vollbrand im hinteren Teil des mehrfach an- und zusammengebauten Gebäudekomplexes feststellen. Nach dem aufbieten zusätzlicher Mittel aus Oberägeri konnten diverse Schweine aus den vorderen nicht in Brand stehenden Stallungen gerettet werden, gleichzeitig wurden verschiedene Löschaktionen, welche teilweise auch unter Atemschutz ausgeführt werden mussten, eingeleitet werden. Dank dem sehr schnellen und richtigen Einsatz konnte ein Übergriff auf weitere Gebäudeteile verhindert werden.
Gebäudeteil wurde total zerstört
Der in Brand stehende Gebäudeteil brach bereits während der ersten Löschphase vollkommen zusammen, sämtliche sich in dieser Stallung befindlichen Jung-Tiere erstickten oder verbrannten, es dürfte sich dabei um einige Dutzend Schweine handeln. Alle anderen Tiere in den angrenzenden Stallungen konnten schadlos gehalten werden. Auf dem gesamten Betrieb werden zwischen 900 und 1000 Schweine gehalten. Nur Dank der sehr guten Zusammenarbeit aller beteiligten Einsatzkräfte konnte ein noch grösserer Schaden verhindert werden, im Einsatz standen zwei Feuerwehren sowie ein grosses Aufgebot der Zugerpolizei. Vorsorglich wurde ebenfalls der Rettungsdienst mit einer Ambulanz auf den Platz bestellt. Die Brandermittlungen durch das Untersuchungsrichteramt der Polizei laufen auch Hochtouren, momentan kann noch keine Aussage gemacht werden. Die verendeten Tiere werden erst bei Tageslicht geborgen, da dies in der Nacht mit erheblichen zusätzlichen Gefahren verbunden wäre.