

Am Mittwoch, 2. August 2006, um 22.35 Uhr alarmierte ein Passant die Einsatzleitzentrale der Zuger Polizei, dass es in Lindencham an der Untermühlestrasse brenne. Die Feuerwehren von Cham und Steinhausen trafen eine Scheune im Vollbrand an. Zur weiteren Unterstützung wurde die Freiwillige Feuerwehr von Zug aufgeboten.
Es konnte nicht verhindert werden, dass der Brand von der Scheune auf das nahe Wohnhaus übergriff. Die Bewohner konnten unverletzt evakuiert werden. Für die 9 Erwachsenen und die 2 Kleinkinder organisierte der anwesenden Chamer Gemeindepräsident Bruno Werder eine Unterkunft.
Die Scheune wurde durch das Feuer vollständig zerstört. Auch das Wohnhaus konnte nicht gerettet werden und ist unbewohnbar.
Weiter fielen auch ein Wohnwagen, ein Pferdeanhänger und ein Personenwagen dem Feuer zum Opfer.
Die Höhe des Sachschadens übersteigt die Millionengrenze.
Zur Abklärung der Brandursache wurde der Wissenschaftliche Dienst der Stadtpolizei Zürich beigezogen.
Die Untermühlestrasse in Lindencham bleibt voraussichtlich bis Donnerstag, 3. August 2006, 07.00 Uhr, für jeglichen Verkehr gesperrt.
Im Einsatz standen insgesamt 120 Personen der Feuerwehren Cham, Steinhausen, Zug und der Zuger Polizei.